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Samstag, 31. Oktober 2009 - Halepaghen-Bühne (Sitzplan&Preise) Vorverkauf ab 22.09.2009
Horst Schroth |
Horst Schroth, der Altmeister des Gesellschaftskabaretts,
bleibt auch mit dem neuen Solo seiner Linie und seiner Tradition
treu! Diesmal geht es um das Thema „Neid“, denn
schon der berühmte deutsche Maler und Philosoph Kuno
Klecksel stellte fest: Kaum hat mal einer irgendwas, gibt es
schon welche, die ärgert das! Der Leithammel wird verfolgt
von den Neidhammeln und alle zusammen sind sie extrem
schlecht drauf. Denn neidisch und glücklich sein zugleich,
das geht nicht.
Sicher, Neid ist eine der fiesen sieben Todsünden, aber Sünde
hin, Sünde her: Ist Neid jetzt eigentlich wirklich so schlecht,
oder hat er auch was gutes? Zwar sagen viele, dass Neid die
ehrlichste Form der Anerkennung ist? Heißt das, Neid ist typisch für Deutschland, dem Land, in
dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Sexualtrieb? Und dann wären ja auch noch die
Geschwister des Neids, die Schadenfreude, die Eifersucht und vor allem der Hass. Alles echte und
wundervoll intensive Gefühle, die vor allem in dem Biotop entstehen, wo man sich am besten
kennt, liebt und auch am meisten hasst, also in der Familie und in ihrer Stammzelle, der Zweierbeziehung.
Bei der Partnerwahl geht es schon los, die ist oft wie ein Besuch im Restaurant. Man läßt sich die
Karte kommen, prüft das Angebot und sucht sich was leckeres aus. Man fängt an zu essen und
ist eigentlich ganz zufrieden. Bis man sieht, was der Typ am Nebentisch alles auf dem Teller hat
- und schon geht’s rund!
Genug Themen für Horst Schroth, um wieder eine seiner atemberaubenden Geschichten zu
präsentieren. Wie immer schnell, bissig, auf der Höhe der Zeit und vor allem saukomisch. Ein
Abend mit Garantie auf einen Lachmuskelkater, um den man Sie beneiden wird!